Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

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Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon manfred » Fr 17. Jun 2011, 18:53

Liebe Proaistas,

die Saison ist bereits weit fortgeschritten. Während der Wintersaison und besonders im Frühjahr hat auch RapaNui einige Veränderungen erfahren. Ich wollte aber auch bereits über Erfahrungen damit berichten, und so ist nun doch schon einige Zeit ins Land geschritten.

Also denn:
Eine gravierende Verbesserung ergab sich durch zwei nur kleine Änderungen. Das erste war die Verlegung des Mastfußes zur Bootsmitte. Der Mastfuß steht nun im Abstand von 20cm vom Rand des Hauptrumpfes auf der Plattform. Das stabilisiert das Boot gewichtsmäßig, weil das gesamte Gewicht der Tagelage nun mehr nach Luv kommt. Die zweite war die Verlegung des Holepunktes für die Großschot von der Leeseite des Hauptrumpfes auf die Plattform. Beide Änderungen zusammen, und das ist das eigentlich wesentliche Ergebnis, ergeben eine deutliche Verbesserung der Am-Windeigenschaften. Hatte das Boot mit der alten Anordnung nur einen Wendewinkel von 130°, sind es nun überaus erfreuliche 90°(über Grund).

Der treue Leser dieses Forums weiß, dass RapaNui in der letzten Saison zwei große Probleme hatte. Der Standard- Surfmast war für das 12qm Segel zu weich und bog sich bei stärkeren Winden. Das hatte zur Folge, dass der Rahfuß ins Wasser eintauchte mit einer unglaublich wirksamen, leider aber total unerwünschten Bremswirkung. Ich wurde jedes Mal an meine Moped-Zeit erinnert (Führerscheinklasse 5) als bei 40 km/h die Drossel einsetzte, obwohl der Motor noch viel mehr hergegeben hätte. Den gleichen Effekt hatte die jeweils vordere untere Ruderaufnahme, die bei einem leichten Eintauchen des Vorderschiffes, insbesondere bei etwas höherem Wellengang, die gleiche fatale Bremswirkung entwickelte. Absolut frustrierend.

Zu Pkt. 2 habe ich bereits in der letzten Saison das ROmaM (Ruderanlage nach Othmar modifiziert a la Manfred) ausprobiert, dass, nachdem es sich auf einer Seite bewährt hat, nun auch auf der anderen Seite zum Einsatz kam. Wie gesagt bin ich damit sehr zufrieden und könnte mir die Technik auch für größere Boote vorstellen. Die Vorteile:

• Einfache Konstruktion, keine engen Toleranzvorgaben.
• Leichte Verstellbarkeit
• Alle Anlagenteile sind bei Bedarf oberhalb der Wasserlinie gut zugänglich
• Keine Rumpfdurchführungen, die zu Leckage führen könnten
• Durch Befestigung der Anlage nach vorn durch Tampen von entsprechendem Durchmesser kann eine Sollbruchstelle
erzeugt werden, so dass bei Grundberührung das Ruder nicht beschädigt wird.
• Die Anlage liegt außerhalb des Rumpfes und beeinträchtigt damit nicht den Innenraum.
• Nur geringe Ruderkräfte (wenn dieser Punkt nicht wäre, wäre das Steuerpaddel das non plus Ultra)

So richtig scheine ich mit der Konstruktion aber noch keine Begeisterung geweckt zu haben. Jedenfalls habe ich noch keine positiven Rückmeldungen erhalten, geschweige denn von Nachbauten gehört.

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Steuerpaddel in Arbeitsstellung

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Steuerpaddel in Ruhestellung


Der Mast erhielt eine Versteifung in Form von zwei Lagen 320g unidirektionalem Kohlefasergelege. Das Ergebnis ist durchaus erfreulich. Bei einer Böe, bei der das Boot sonst beide Beine in den Boden rammte, Verzeihung: Rahfuß und Ruderaufnahme ins Wasser tauchten, wird das Boot jetzt einfach schneller und schneller. Bis jetzt habe ich leider keine Messungen, das GPS liegt immer im falschen Moment zu Hause. Aber die Saison ist ja noch lang und ich will ja auch noch was zu berichten haben.

Eine Änderung, die mehr der Verbesserung der Handhabung dient, ist die Rah-Hebe-und-Senkeinrichtung. Das Prinzip ist einfach: Man verbinde einfach das Fall mit den Stagleinen. Jetzt senkt sich beim Shunten die Rah elegant ab, wenn der Mast in die Mittelposition kommt. Der Teufel liegt bei dieser Technik wieder im Detail. Ich hatte das Prinzip schon im letzten Jahr einmal ausprobiert, dann aber aufgegeben. Die Verbesserung, die dem System nun zum Erfolg verholfen hat, ist die Bremse, die den Tampen blockiert. Damit rauscht das Fall bei viel Wind nicht aus und andererseits fällt der Mast nicht um, wenn das Segel geborgen ist.
Wenn Interesse besteht, kann ich die Mimik gerne einmal genauer erklären. Auf einem größeren Gewässer mit entsprechend geringer Anzahl an Shuntvorgängen ist das System sicher nicht nötig. Auf kleinen und kleinsten Seen ist es aber ungemein hilfreich.

Aus dem Forum bereits bekannt ist das Thema Geitau, dass ich allerdings erst bei meinem Besuch bei Othmar in der Türkei würdigen gelernt habe - zwei Tampen, die auf beiden Seiten des Segels von der Mastspitze zum Baum laufen und wie eine Kombination aus Dirk und Lazy Jacks wirken. Damit hat das Thema „Wind von der falschen Seite“ seine Schrecken verloren – so wollte ich eigentlich schreiben, bis sich gestern das Gebändsel am Mast vertörnt hat und das Segel nicht mehr herunter kam. Die folgenden Ereignisse überlasse ich der Phantasie des Lesers. Aber ich denke, wir sind da auf dem richtigen Weg.

Und last but not least ist auch das Trampolin fertig geworden. Das Boot sieht damit endlich fertig aus. Herzlichen Dank für die vielen guten und hilfreichen Tipps.

Reto, Du hattest in einem anderen Forum kurz angedeutet, dass Du ein neues Segel hättest. Kannst Du etwas über die Abmessungen sagen und Deine Erfahrungen mit dem neuen Segel , z.B. Auswirkungen auf die Luvgierigkeit?
So weit so gut. Ich wünsche allen Proaistas eine erfolgreiche und schöne Saison
Manfred
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RapaNui, nun mit Trampolin
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon multihuller » Sa 18. Jun 2011, 10:03

manfred hat geschrieben:Eine Änderung, die mehr der Verbesserung der Handhabung dient, ist die Rah-Hebe-und-Senkeinrichtung. Das Prinzip ist einfach: Man verbinde einfach das Fall mit den Stagleinen. Jetzt senkt sich beim Shunten die Rah elegant ab, wenn der Mast in die Mittelposition kommt. Der Teufel liegt bei dieser Technik wieder im Detail. Ich hatte das Prinzip schon im letzten Jahr einmal ausprobiert, dann aber aufgegeben. Die Verbesserung, die dem System nun zum Erfolg verholfen hat, ist die Bremse, die den Tampen blockiert. Damit rauscht das Fall bei viel Wind nicht aus und andererseits fällt der Mast nicht um, wenn das Segel geborgen ist.
Wenn Interesse besteht, kann ich die Mimik gerne einmal genauer erklären. Auf einem größeren Gewässer mit entsprechend geringer Anzahl an Shuntvorgängen ist das System sicher nicht nötig. Auf kleinen und kleinsten Seen ist es aber ungemein hilfreich.

Hallo Manfred,
da warst du aber ganz schön fleißig in letzter Zeit. Dein System mit der "Rah-Hebe-und-Senkeinrichtung" würde mich schon genauer interessieren. Normalerweise wird ja die Absenkung der Rah mit dem Längenverhältnis "Rahlänge bis Fall Fallblock zu Mastlänge bis Fallblock" eingestellt. Ist die Rah länger geht sie in der Mittelstellung nach unten und vice versa. Warum hast du einen anderen Weg gewählt? Und wie sieht dieser genau aus?
Schöne und erfolgreiche Segelsaison wünscht dir
Othmar
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon manfred » So 26. Jun 2011, 17:32

Hallo Othmar,

der erste Teil Deiner Frage ist leichter zu beantworten als der zweite.

Bekanntlich muss, um die proatypische Luvgierigkeit auszugleichen, der Segeldruckpunkt vor der Bootsmitte liegen. Erfahrungswerte, die hier durch das Forum geistern, sind 10-20% der Bootslänge (die sich übrigens auch mit meinen Erfahrungen decken).

Um das zu erreichen, muss man die Distanz Mastfuß bis Fallblock (am Mast) größer machen als Rahfuß bis Fallblock (an der Rah). Damit ist leider verbunden, dass sich der Rahfuß beim Shunten hebt. Bei mir ist das ca. 0,5m. Damit kommt er über die Deckskante und hat die Tendenz, nach Luv einzuschwenken, wo er nun überhaupt nicht hin gehört. Bei der Gelegenheit: Um dem entgegen zu wirken müsste das Boot einen positiven Deckssprung haben, oder gleich eine Leitschiene, die hoch über das Deck hinausragt, aber dann sehe das Boot komplett anders aus.

Ich habe es nun auf diesem Wege versucht:
Die beiden Stage sind an ihrem Ende an einer Rolle befestigt. Das eine Ende des Tampens, der durch die Rolle läuft, ist auf dem Cockpit (das ist das noch nicht lackierte Brettchen mit den vielen Beschlägen) auf einer Curryklemme belegt. Das andere Ende läuft über verschiedene Umlenkungen auf eine zweite Rolle, die am Ende des Falles befestigt ist, und wieder zurück zum Cockpit, wo das Ende in einer weiteren Curryklemme belegt ist.

Beim Schunten bewegt sich nun Rolle 1 in Richtung Bootsmitte und senkt damit die Rah ab. Neigt sich die Rah auf den neuen Bug, hebt sich die Rah wieder an. Das Prinzip hat den weiteren Vorteil, dass das Einrucken des Mastes in die Endposition gedämpft wird.

Erwähnenswert ist noch die Belegmöglichkeit des Verbindungstampen Stag-Fall, das beim Shunten natürlich gelöst sein muss. Durch das Belegen wird einerseits verhindert, dass das Fall ausrauscht, wenn die Kraft des Falls zu groß ist und den Mast in die Mittelposition zieht. Anderseits wird verhindert, dass beim Segelbergen der Mast soweit umkippt, bis die Rolle 2 am Umlenkblock anschlägt. Mit den Curryklemmen kontrolliere ich die Falllänge und die Neigung des Mastes zu den Bügen (was ist der Plural von Bug?).

Soweit das Prinzip, das recht gut funktioniert. Natürlich ist jedes System verbesserungsfähig. Bei mir wünschte ich mir etwas weniger Reibung, die hauptsächlich in den Umlenkungen an der Deckskante entsteht. Dort könnte ich mir später einmal kugelgelagerte Blöcke vorstellen.

Wie gesagt, das System macht in meinen Augen Sinn auf Gewässern, auf denen man oft bis sehr oft Shunten muss. Da das bei der Größe meines Heimatreviers so ca. alle 5 min der Fall ist, möchte ich es nicht mehr missen.

Wie immer, sagen die Bilder sicher mehr als meine Worte.

Schöne Grüße
Manfred
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon segelreto » Mi 6. Jul 2011, 23:51

Hallo Manfred!
Leider erst jetzt Bilder meiner Neuerungen.
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Man erkennt die Ruderdolle zum Rudern im Venezianischen Stil
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon segelreto » Do 7. Jul 2011, 00:13

Spieren sind aus 8 Schichten Carbonschlauch und 2 Schichten Glasschlauch gebaut. Um 5m PVC Rohr, 32 mm Aussendurchmesser (entspricht Innendurchmesser von "Skinny" Surfmasten) wurde Glasrohling laminiert, dann das Rohr mit Ratschengurt herausgezogen, dann das Carbon um gebogenen Rohling laminiert. Jetzt Aussendurchmesser 40 mm, Gewicht ca. 2,6 Kg/Spiere.
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2 zusammengeschraubte surfmastfüsse passen genau in Spieren
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Neue Carbonspieren
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon segelreto » Do 7. Jul 2011, 00:20

Zwischen den Mastfußgummis befindet sich ein Kugellager, darauf dreht sich eine Dyneemaschnur die mit Prusikknoten auf der Shuntleine sitzt
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Surfmastfüße passen auf den Millimeter in Spierern, denn es gibt tatsächlich 5m PVC Rohre mit 32 mm Außendurchmesser!
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon segelreto » Do 7. Jul 2011, 00:34

Die Ruderdolle kann bei Schwachwind oder im 2 mann Modus hinterm Sitzbrett eingesteckt werden. Bei Bedarf kann sie herausgezogen werden und mittels Reepschnur über 2 am Trampolin festgenähter Camcleats an jeder Position entlang der Beamkannte belegt werden.
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Schwachwind/ 2 Mann Modus
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Starkwind
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon segelreto » Do 7. Jul 2011, 01:13

Das neue Segel aus 260 unzen Dacron hat 12,3 qm und 2 Bindereffs. Die Bahnen wurden diesmal quer und nicht längs zusammengenäht, um dem Ausleiern des Achterlieks zu begegnen. Die Schenkellängen eines geradschenkligen hineingelegten Dreiecks betragen: Rah- 520, Baum- 485, Achterliek-485. Dazu kommen Rahbiegung 41 cm und Baumbiegung 31 cm. Abgezogen wird ein Achterlieksausschnitt von 15 cm. Der Druckpunkt ist um 20 cm nach vorn gewandert un befindet sich jetzt ohne Reff 45 cm vor der Mitte. Das Boot läßt sich jetzt bei mittlerer Windstärke durch Gewichtsverlagerung bisauf raumen Wind bringen. Am Wind Eigenschaften verbessert. Das 1. Reff verringert die Segelfläche um 1 Drittel und bringt den Druckpunkt weiter nach vorn, was bei Starkwind angenehm ist. Das 2. Reff bringt die Fläche auf knapp die Hälfte, wobei der Mast um 32 cm verkürzt wird. Habe es bei Böen bis 18 Kn (5Bf) ausprobiert und mußte die meiste Zeit nicht einmal die Füße aus dem Boot nehmen, und konnte schön gemütlich gegenan kreuzen (Einmal rund um die Herreninsel, Chiemsee, ohne Höhe geht das nicht) . Ungerefft hätte ich schon ziemlich hektisch draußen rumturnen müssen. Soviel zum Thema "Crabclaw läßt sich nicht reffen".
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Reffkauschen aus Garnringen handgenäht, Reffbändsel angenäht, nicht geknotet
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neues Rigg
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon segelreto » Do 7. Jul 2011, 01:49

Die Rah ist wegen ihrer starken Biegung jetzt weiter unten am Mast angeschlagen, sonst würde sich bei Amwindkursen das Vorliek nach Lee biegen. Deswegen ist der Mast verkürzt und stärker nach vorn geneigt. Habe nur noch 1 Schot, die mit Baumbridle und Rolle am Baum befestigt ist. Der Holepunkt der Schot ist mit Prusikknoten auf einem Tampen Längsvariabel. Bei Shuntmitte ist die Segelspitze jetzt deutlich höher als das Deck. Das polynesische Reff hat jetzt nur noch eine Leine, 1 Ende ist oben am Mast befestigt, führt als Schlaufe unterm Baum durch, wieder nach oben und durch einen Block oder ein Auge nach Unten zum Belegen. Das ist viel paktikabler als 2 Leinen, außerdem hat man einen Flaschenzug.
Des Weiteren habe ich 2 Beutel als Fall-, Geitau-, Bändsel-, und Bierflaschenstau genäht. Das Trampolinzelt habe ich noch nicht ausprobiert und Fotografiert.
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Taschen für Fall, Geitau und Bändsel
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Polynesisches Reff, Achterliches Ende Baumbridle, Lederbesatz als Scheuerschutz, Schnur auf Carbonspiere laminiert als Schotführung
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Polynesisches Reff, Geitau als Loop durch 2 Kauschen um Baum, Flaschenzug
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Baumbridle, Schotholepunkt mit Prusik auf Tampen
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Re: Erfahrungen mit der Proa P5 Teil 5

Beitragvon manfred » Di 12. Jul 2011, 17:35

Hallo Reto,

seit einer Woche betrachte ich nun mit Bewunderung Deine pfiffigen Lösungen und Deine wie immer handwerklich saubere Arbeit. Vieles kann ich verstehen und nachvollziehen. Eine Frage aber zu Deiner Schot: Du schreibst, Du hast nur noch eine Schot und außerdem hast Du eine Längsverstellung für den Großschotblock. Wie funktioniert das und warum hast Du das gemacht?
Ist es richtig, dass Du bei mittleren Winden das Boot durch Gewichtsverlagerung steuern kannst? Ist dann das Steuerpaddel überhaupt nicht im Wasser, auch nicht als Schwert, und nur bei leichten Winden und im 2Mann Betrieb das Steuerpaddel zu Hilfe nehmen mußt?

Herzliche Grüße und viel Spaß mit Deiner neuen Technik
Manfred
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