Erfahrung mit der Proa P5 Teil2

Für alle Freunde der Selbstbau-Proa P5. Erfahrungsaustausch, Bautipps, Materialinfos, etc.
Gratis-Bauplan unter: http://www.multihull.de/proa/p5/p5.htm

Re: Erfahrung mit der Proa P5 Teil2

Beitragvon manfred » Di 17. Nov 2009, 19:53

Hallo Reto,
hatte ich eigentlich schon meine Bewunderung für Dein Boot zum Ausdruck gebracht? Noch nicht? Dann tue ich es hiermit. Bis ins Detail sauber gearbeitet. Der Bootsname allein ist ja ein reines Kunstwerk. Es ist ein reines Vergnügen, sich die Fotos anzusehen.
Danke für Deine Ausführungen zu meinen Fragen. Beim Shunten in das Stag zu greifen und gemeinsam mit der Shuntleine zu ziehen ist ein guter Hinweis. Ich habe bisher immer nur an der Shuntleine gezogen. Mit den Abmessungen des Riggs werde ich wohl noch eine Weile probieren müssen.

Hallo Othmar,
herzlichen Dank für die Skizze aus Gary Dierkings Buch. Ich denke mal, er wird Dir auch nicht böse sein, dass Du dafür Reklame gemacht hast, zumal Du Dir das Lob (oder die Schelte) mit Peter teilen musste, der mir dieses Werk auch schon empfohlen hat. Ich glaube, mittlerweile ist seit der Bestellung bereits mehr als ein Monat vergangen. Das Dingen hat eine unglaubliche Lieferzeit.

Hallo Peter,
nachdem ich zunächst Holzblöcke auf den Surfmast geklebt habe (ich finde Schrauben gehören einfach nicht auf eine Proa), diese sich dann – Gott sei Dank in einer harmlosen Situation – gelöst haben, bohre und schraube ich nun konsequent durch den Mast durch. Sicherheit geht da vor Grundsätze.
Als Slipwagen habe ich mir einen ganz normalen Katamarantrailer als Vorbild genommen. Nur die Deichsel ist nicht mittig sondern näher am Hauptrumpf. Bei Deiner Lösung, fürchte ich, wird sich beim Schieben der Wagen immer wegdrehen wollen und im Sand, der ja meistens am Seeufer zu finden ist, wird sich diese Tendenz noch verstärken. Mit mehreren ist es sicher händelbar, aber wenn Du alleine bist, wird es schwierig. Generell würde ich darauf achten, dass das Boot nicht so leicht vom Trailer rutschen kann.

Gruß
Manfred
manfred
 
Beiträge: 73
Registriert: So 25. Jan 2009, 16:53

Re: Erfahrung mit der Proa P5 Teil2

Beitragvon segelreto » Di 17. Nov 2009, 22:10

Hallo, Manfred!
Danke, aber den Namen (Lili'uokalani war die letzte Königin von Hawaii, UND Komponistin des auch in Deutschland beliebten Liedes "Aloha oe") hat meine Mutter gemalt.
Hallo Peter!
Etwas verspätet: Gratulation, schön!
Anbei ein Bild von meinem Masttop. (Wenn Manfred es reinquetscht). Keine Blöcke! Ich hatte erst einen Halbmond (wie in der Südsee) aus Sperrholz, aber nachdem mir das Fall einmal herausgesprungen ist und außerdem in das Sperrholz einschnitt, jetzt ein Kreis aus Mahagoni. Funktioniert gut, auch die 2 Reffleinen laufen drüber. Stagen und Luvwant sind permanent über dem Epoxikragen um den Mast gespleißt. Mit Dyneema Hohlgeflecht geht das spielend, läßt sich leicht wieder lösen und hält bombig.
Hallo Othmar!
Für meinen Geschmack hat Mr. Dierking den Mast schon wieder zu weit unten an der Oberspiere angeschlagen. Das Segel von der Grafik könnte bei gelöster Shuntleine eventuell nach hinten runtersacken.
gruß, reto
segelreto
 
Beiträge: 131
Registriert: Sa 22. Aug 2009, 14:57

Re: Erfahrung mit der Proa P5 Teil2

Beitragvon Multihull-Team » Mi 18. Nov 2009, 12:40

Hallo Peter,
zur Frage nach Fixpunkten am Mast für diverse Fallen, Stagen, etc. gibt es auf der recht guten Internetseite von www.boatbuildercentral.com einige interessante Tipps: http://www.boatbuildercentral.com/howto/cf_spar3.php
Ich werd mir auch das eine oder andere davon "ausleihen".

Hallo Reto,
Gary hält sich da an originale Vorbilder, die oft so ein 1 zu 2 oder 1 zu 3 Verhältnis für den Anschlagpunkt des Falls auf der Topspiere haben. Aber auch da gibt es schon grobe Abweichungen (siehe "50 historische Fotos" im Proa-Spezial meiner Website).
Die von mir oben eingestellte Grafik zur Proportion Spiere-Mast dürfte nur schematischen Charakter haben. Aber es wird sicher vorerst jeder für sein Boot das optimale Verhältnis selbst ermitteln müssen, solange jeder ein individuelles Rigg baut.

Es wäre aber sicher nicht schlecht, wenn wir nach den Erfahrungen der P5ler eine kleine Tabelle mit den Mastlängen, Spierenlängen, Segelflächen und Verhältnissen zusammenstellen könnten. Man muss nicht immer alles neu erfinden. Ihr könnt mir eure Daten schicken, ich bastel dann was ansehnliches draus.

Grüsse an alle
Othmar
Multihull-Team
Administrator
 
Beiträge: 14
Registriert: So 9. Nov 2008, 21:14

Re: Erfahrung mit der Proa P5 Teil2

Beitragvon manfred » Mi 18. Nov 2009, 19:09

Hallo Reto,

hier ist es. Ich habe es auch noch gedreht, so ist ja wohl die Originalposition. Sieht ja interessant aus. Vielleicht kannst Du es etwas kommentieren.

Gruß
Manfred
Dateianhänge
IMG_2032kl.jpg
(80.3 KiB) 581-mal heruntergeladen
manfred
 
Beiträge: 73
Registriert: So 25. Jan 2009, 16:53

Re: Erfahrung mit der Proa P5 Teil2

Beitragvon segelreto » Mi 18. Nov 2009, 22:14

Danke, Manfred!
Habe eigentlich schon alles gesagt: Durch den Mahagonikreis laufen die Fallen. Fallblöcke braucht man nicht. Die Masttop- Enden der Stage und des Wants sind Augspleiße aus Dyneema Hohlgeflecht, wo das Ende einfach zurückgesteckt und mit einem genähten Takling gesichert wird .
gruß, reto
segelreto
 
Beiträge: 131
Registriert: Sa 22. Aug 2009, 14:57

Vorherige

Zurück zu Proa P5

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron