Beiboote

Ein Thema, wie die endlose Geschichte. Aber gibt es bei Mehrrumpfbooten besondere Kriterien zu beachten? Was bringt der Platz hinter dem Katamaran-Cockpit? Sind Davits ein Muss? Was macht der Trimaran-Segler, mit dem wenigsten Platz? Ist er zum Aufblasen und Falten verdammt? Teilt Eure Erfahrungen mit, wie Ihr das Problem in den Griff bekommt. Nennt Bezugsquellen oder Baupläne. Die Mehrrumpf-Seglerwelt wartet ...

Euer Beitrag

  • (05.03) Dass man ein Dinghi mit montiertem Aussenbordmotor am Trampolin eines größeren Trimarans transportieren kann hab ich immer als Riesenvorteil erlebt. Innerhalb von 2 Minuten ist das Ding startklar - mitsamt Motor und Tank über den Float ins Wasser. Ich habe unser inflatable Dinghi auf diese Weise 35.ooo sm transportiert. Da es so dem UV Licht stark ausgesetzt ist sollte man eine Schutzabdeckung für Schläuche verwenden. Auch sollte der Bereich wo es am Trampolin liegt wegen Scheuergefahr verstärkt werden. Und natürlich liegt es auf längeren Passatrouten am Luv Netz.
    Reinhard Gelder
  • (05.03) Ich plane für meinen Katamaran (ein umgebauter Centaurus 35) in diesem Herbst ein Katamarandingi bzw. Proa zu bauen. Für mich und wahrscheinlich auch einige Andere bietet sich die Möglichkeit statt der Gummiwurst am Heck zwischen den Rümpfen ein Auslegerboot baumeln zu lassen. Meine Anforderungen an dieses Boot wären:

    Auslegerbeiboot (Kat, Proa od ähnliches)
    Bauart: Einfachste und rascheste Bauweise (zb: KSS, Cylindermold etz.)
    Material: Sperrholz oder Sandwich
    Ruderbar, Segelbar, Außenborder bis 3PS
    Länge: 3m
    Breite: 1,7m - Ausleger eingezogen max: 80cm breit
    Gewicht: max 25kg
    Tragfähigkeit: 150 kg
    Segel: Krebsscheren-, Delta-, Lateinersegel, oder Optimistenrig
    Ausleger: Der Ausleger soll zum Hauptrumpf geschoben werden können um die Gesamtbreite auf ca 80cm zu verringern. Dabei können die Auslegerrohre ruhig auf der Gesamtbreite bleiben.

    Das Beiboot wird im zusammengeschobenen Zustand quer zwischen den Rümpfen an den Davids oder ähnlichem hochgezogen. Das Projekt soll auf keinen Fall eine Hi-Tech Flunder, aufwendig und mit hohem Kostenaufwand werden.
    Ich würde mich freuen wenn zu diesem Thema eine anständige Diskussionsrunde zustande käme. Bauvorschläge, Auftriebsberechnungen, Skizzen etz. sind sehr willkommen. Ich persönlich habe meine Vorstellungen bereits, die ich bei allgemeinem Interesse gerne einbringe. Freu mich schon auf eure Antworten!
    Mit Grüßen aus der Türkei.
    PS: Aufs Autodach sollte das Teil auch passen. Die Kinder werdens euch danken am Baggersee schneller zu segeln als die Optimistengemeinde.
    Christian Grünert, Katamaran Steamy Windows

  • (05.03) Hat schon mal jemand an ein Faltboot gedacht, das als eine Erweiterung zur Proa kommt. Der Ama könnte ein aufblasbarer PVC-Zylinder mit ein paar angeklebten Laschen sein, an denen dann wiederum die Verstrebung zum Hauptrumpf, dem eigentlichen Faltboot erfolgt. Das Rigg könnte ein einfaches zusammenfaltbares Dreieckssegel sein.

    Mit dieser Konstruktion sollte sich ein einfaches (auch auf Flugreisen mizunehmendes), schnelles Beiboot bauen lassen
     Björn Wedel

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